Aus diesem Grund beantworte ich jetzt einmal die von den meisten ,,Junghexen'' gestellten Fragen:
1. Welche Bücher soll ich lesen?
Ich habe Geld für unzählige Bücher ausgegeben. Für gute, mittelmäßgie und auch sehr schlechte Ratgeber zu diesen Themen. Auffindbar sind gerade um die zehn Stück, die ich jetzt einfach mal nach meinen Kriterien kategorisiere.
Verwirrend!
Da gibt es die Bücher, die sich wunderbar lesen lassen, aber vom Inhalt her leider nur verwirrend und irreführend sind. Dazu muss ich sagen, dass ich genau mit diesen Büchern angefangen habe und deshalb auch erst seit drei oder vier Jahren verstehe, wasfür Intentionen dahinterstecken.
In einer Zeit um Halloween (Samhain ^^) herum, habe ich die Bücher von Maya Sonderbergh in unserem städtischen Buchladen entdeckt. Ich nervte meinen Vater so lange mit einem dieser beiden Bücher, bis er es mir dann doch endlich gekauft hatte. Zu Hause angekommen hatte ich das halbe Buch bereits verschlungen, aber weniger als die Hälfte verstanden oder auch missverstanden.Beide handeln von den Grundkenntnissen, auch Regeln in ,, der weißen Magie'' und liefern wertvolle Grundinformationen, die aber leider oft verstrickt sind mit Inhalt, der eher für bewanderte ,,Hexen'' ist.
,,Das Buch der Schatten'' ist da meines Erachtens das erste Buch, was geschrieben wurde. Ein Buch der Schatten ist eigentlich ein persönliches Buch, ähnlich einem Tagebuch, das zum Beispiel von einer älteren Generation an die jüngere gegeben kann, wenn es gefüllt ist. Oder in größeren Hexenzirkeln, also eine Gemeinde an Glaubensangehörigen, wird ein großes Buch der Schatten für alle gefüllt und jeder hat genau dieselben Inhalte.
Das Buch der Zaubersprüche geht da noch etwas tiefer in die Materie, der Inhalt deckt sich häufig mit dem aus dem vorigen Buch, leitet aber mehr zur selbstständigen Arbeit an. Also eben eine Fassung weniger für Interessierte, sondern eher für Erfahrene.
Das kleine Prosiebenlogo links in der Ecke macht einen auch etwas stutzig. Schließlich ist Prosieben nicht gerade für tiefschürfende Erkenntnisse der Religionen bekannt. Dieser Eindruck bestätigt sich auch im späteren Lesen, denn es wird weniger auf Inhalt, als auf schönen Lesefluss gesetzt. Viele Techniken sind einfach zu früh beschrieben.
Fazit: Nicht für Anfänger geeignet!
Sehr grundlegendes!
Als zweiten Punkt noch die Bücher, die sich mit eher grundlegenden Begriffen auseinandersetzen, wie hier schon der Titel sagt: Die Weiße Magie
Es wird von verschiedenen Praktiken der weißen Magie berichtet, genaue Definition und Anwendung natürlich auch. Vor allem aber eine große Argumentatio darüber, was ,,weiß'' bedeutet. Wenn ich ehrlich bin habe ich diesen Teil überblättert, denn die Welt lässt sich nicht nur in weiß und schwarz, das Gute und das Schlechte einteilen.
Jeder muss für sich selbst einen Weg finden. Das Buch kann natürlich dabei helfen, beschäftigt sich aber weniger mit religiösen Aspekten.
Fazit: Eher für Wunderheiler als für echt Interessierte!
Meine Empfehlungen:
"Wicca-Magie für Junghexen" ist ein spannendes Lese- und Übungsbuch für Jugendliche. Es nimmt sie in ihrem Bedürfnis nach Wissen über Hexerei ernst. Amazon
So lautet ein Teil des Klappentexts. Dieser Ratgeber beinhaltet das gesamte Grundlagenwissen, um sich zu informieren. Das umfasst die Jahreskreisfeste, Göttlichkeiten, Praktiken, sowie einfach auch mal den Namen der Religion! Man glaubt gar nicht, wie wenige Ratgeber das tun. Auch verschiedene Begriffe werden erklärt (Zirkel, magischer Kreis, Initiationen, etc.)
Obwohl das Layout vielleicht einen etwas ramschigen Eindruck macht, da es ja schließlich Jugendliche ansprechen soll *räusper* ^^, sollte man sich nicht täuschen lassen. Vom Preisleistungsverhältnis bekommt man hier wirklich viel geboten. Ab diesem buch habe ich erst wirklich verstanden, was ich mich schon jahrelang gefragt habe.
Fazit: Nicht nur für Jugendliche geeignet!
Hexe Claire nicht zu vergessen.
Sie ist, die wohl im Internet bekannteste Wiccanerin, die ich kenne. Sie hat ihren eigenen Blog, viele gute Youtube-Videos, Workshops und vor allem auch Bücher. Dies ist speziell für Anfänger gedacht und daher perfekt geeignet.
Vor allen Dingen ist es nicht nur für Mädels geschrieben, was den einen oder anderen sicherlich stört bei vielen anderen Büchern. Sie lässt viel Gedankenfreiheit und man kann sich gut seine eigene Meinung zum Thema Wicca bilden.
Fazit: Unabhängig und breit gefächerte Themenauswahl!
Das Standardwerk
Meines Wissens nach ist Scott Cunningham einer der Mitbegründer des ursprünglichen Wiccas, weist aber einige Abweichungen zu den etwas älteren und auch strengeren Werken auf. Der Author befasst sich sowohl mit Grundlagenwissen, als auch mit alten Gesängen und Bräuchen.
Ich habe den Ratgeber vor etwas längerer Zeit gelesen, deshalb bin ich mit den Themen nicht mehr so bewandert. Tatsache ist das das Buch schon etwas älter ist und trotzdem an Aktualität nicht verloren hat. (Wie denn auch wenn die Wurzeln des Wicca schon ein paar hundert Jährchen zurückliegen).
Fazit: Muss man wirklich lesen, sollte sich aber als alleinstehende Wicca nicht über die häufig angesprochene Notwendigkeit eines Zirkels wundern.
Weiter Bücher folgen noch versprochen!
2. Wie sieht es denn so mit Foren aus?
Ganz vorsichtig gesagt muss man sich bei den meisten Leuten etwas wundern. Jedenfalls war das bei mir immer der Fall. Man schaut in verschiedenen, größeren Foren, ob der eigene Thread schon mal vorkommt. Also mit anderen Worten, ob die eigene Frage nicht schon einmal gestellt wurde. Man findet ihn nicht und bemüht sich sorgsam darum alle möglichen Fälle, die man nicht beantwortet haben möchte gleich zum Anfang hin zu erwähnen und... Natürlich beziehen sich alle nur auf Kleinigkeiten, die man selbst gar nicht als wichtig erachtet und auch nicht wissen wollte. Klar manchmal ist das hilfreich. Meistens aber eher nicht. Aus diesem Grund ist es wichtig:
1. Sich eine dicke Haut zuzulegen, was die Antworten betrifft. Viele Menschen wissen anscheinend nicht, wie man sich anständig und ohne vulgäre Sprache unterhält.
2. Nicht allzu sehr auf eine schnelle Antwort hoffen. Das kann meist ein bisschen länger dauern.
3. Nicht nur ein Forum benutzen. Wenn einem zum Beispiel die Strukturen dort nicht mehr gefallen oder die Aktualität nicht gegeben ist, muss man nunmal wechseln.
4. Sich zum Beispiel auch in kleinere, speziellere Foren begeben. Etwa wenn eine bestimmte Person dieses Forum führt. *räusper* Schleichwerbung: Hexe Claire beantwortete meine Fragen bisher immer sehr nett und ausführlich.
Meine zurzeit benutzten Foren:
Junghexenforum
Nicht nur ein Forum
Hexenzirkel
Achja und natürlich nicht zu vergessen: Sucht euch die Finger nicht im Internet wund. Es gibt verschiedene Schlagwörter, die einem einiges erleichtern (Junghexe, Wicca, Buch der Schatten, etc.)
Blessed be )O(


Auf deinem Blog landet man, wenn man spaßeshalber mal nach "Wicca Magdeburg" sucht. ;)
AntwortenLöschenNette Literaturübersicht hast du da zusammengestellt.
Wenn es dich immer noch in MD gibt und du zufällig Lust hast, dich mal auszutauschen, schreib mir doch mal eine Mail. Siora at gmx de
Wäre schön mal auf andere Gleichgesinnte zu treffen ohne dafür bis nach Berlin fahren zu müssen.
)O( blessed be.
Siora