18.01.2013

Lernen, Lernen, Lernen!

Wie bereitet man sich nur anständig auf die Chance seines Lebens vor? Antwort: Disziplin und viel Lernen. Fast jeden Tag zum Sport (macht sich jetzt schon bezahlt), eine ordentliche Ernährung und natürlich viel Fachwissen. Das kommt natürlich nicht nur aus dem Internet oder in der Freizeit aus Youtube. Neben mir liegen zwei dicke Vorbereitungsbücher mit jeweils 700 Seiten und starren mich schon in den frühen Morgenstunden an! Dazu gesellen sich eine Kanne Ingwertee (immer das Ziel im Auge behalten) und natürlich Papierwust.
Aber ich kann eigentlich nicht behauten, dass mich das nervt. Ganz im Gegenteil. Natürlich werden beim vielen lesen die Augen schwer. Ich bin mir nicht mal sicher, ob die anderen Bewerber auch so viel lernen, wie ich. Müssen sie auch gar nicht. Dann kriege ich eben eher meinen Platz. Trotzdem irgendwie komisch. Der Grundgedanke der Bundeswehr beruht ja auf der Kameradschaft, schließlich gibt es ja sogar einen Paragraphen dazu. Aber im Auswahlverfahren sind trotzdem alle Feinde. Doppelmoral! Aber anders geht es eben nicht.
Mal sehen, was aus meinem Praktikum wird. Ein echtes Bundeswehrkrankenhaus, das hat schon was. Klar gibt es da nicht nur verwundete Soldaten aber bestimmt so einige interessante Krankheitsbilder zu sehen. Außerdem bringt mir dieses Praktikum einen gewaltigen Vorteil, denn dadurch bekunde ich ja mein interesse. Gut was man alles aus Insiderbüchern lernen kann :) Na mal sehen. Immerhin ist das die Chance meines lebens und ich kann damit meinen verkorksten Studienanfang hinter mir lassen und dazu noch meinen wahren Berufswunsch in die Tat umsetzen. Also wenn es das nicht wert ist dafür zu lernen, was dann?

*Räusper räusper* Auch eine Ansage an meine beiden WG-Eumel: Lernen!!!!


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